Eindrücke von der „Weinverliebt in München“ – die Wein-Probier-Messe

Das Konzept

Die Online- Plattform  Vicampo.de probierte 2017 erstmalig aus, Weine und Winzer auch „offline“ zu präsentieren. Dabei wird das Konzept der lokalen Weinmessen wie Forum Vini, Vinessio & Co. übernommen mit einer entscheidenden Änderung: man bestellt nicht mehr direkt beim Winzer sondern der Veranstalter bündelt die Bestellungen. Man bekommt so nur 1 Rechnung für alle Bestellungen. Es gilt die einheitliche Regelung: ab 12 Flaschen pro Winzer ist der Versand generell kostenfrei, darunter fallen € 4,90 an.

 

Wer war da?

Ausgestellt haben insgesamt 18 Weingüter aus mehrheitlich Deutschland (Rheinhessen, Pfalz, Baden, Rheingau, Württemberg, Baden sowie zwei toskanische Winzer und Stellenbosch aus Südafrika.

Zusätzlich gab es noch eine Insel „Vicampo Highlights“ wo man auch spanische, portugiesische, österreichische  und „neue Welt“ Weine probieren konnte.

 

Wer hat mir gefallen? Was hat besonders gut geschmeckt? Was habe ich bestellt?

Neu kennengelernt habe ich die Weine der Winzerfamilie Blankenhorn aus Baden.  Angefangen vom Weisswein-Cuvee „Greenhorn“  über Winzersekte, einfache  Chardonnays und Sauvignon blancs  bis hin zum Chardonnay 2016 GG (Großes Gewächs) – ein wirklich beeindruckendes Sortiment.

Meine zweite Entdeckung der Messe ist ein wunderbar würzig-fruchtig-kräftiger Chardonnay aus der Pfalz: Faubel Maikammer Kapellenberg Chardonnay trocken. Ein wunderbarer Begleiter auch für Fleisch, der sogar neben würzigen Saucen gut bestehen kann.

 

Würde ich wieder hingehen?

Fazit: Jein. Das Konzept ist schlüssig, die Lieferungen kamen schnell, die Zahlungsabwicklung lief reibungslos.

Vorteile:

  • Pro Bestellung gibt es Punkte, die man gleich bei der nächsten Bestellung als Gutschrift einlösen kann
  • Als Inhaber einer Lufthansa Meilenkarte kann man mit jeder Bestellung Meilen sammeln oder einlösen

Nachteile

  • Es werden 12er/18er Gebinde zugestellt, die sehr sperrig zu transportieren sind – wenn man sie bei der Post abholen oder als Frau selbst in den Keller tragen muss
  • Der direkte Kontakt zu den Winzern wird weniger